Die drei Finger Regel bei der Sattelanpassung

  • Do ,2018 - 09 - 20 09:00

Viele kennen bestimmt die „3 Finger – 2 Finger Regel“. Diese besagt, dass man bei einem un belasteten Sattel vorne zwischen Sattelbaum und Widerrist des Pferdes mindestens 3 Finger Platz haben muss und bei Belastung (wenn man darauf sitzt) mindestens 2 Finger.

In diesem Artikel geht es darum, ob diese Regel noch zeitgemäß ist, was man damit aussagen kann und wie wir es mit der Anpassung halten.

Warum diese Regel, was soll sie aussagen?

Diese Regel kommt von der Anpassung reiner Dressursättel auf klassischen Dressurpferden wie man sie früher zumeist in Deutschland gefunden hat: Bayerisches Warmblut, Hannoveraner usw., also klassische Sportpferde.

Hier hat sich herausgestellt, dass ein Platz von „ca. 3 Fingern“ über dem Widerrist im unbelasteten Zustand und „2 Finger“ im belasteten, oftmals einen perfekten Schwerpunkt zur Folge hat.

Was hat sich seither geändert?

Seit der Zeithaben sich allerdings sowohl die Art der Pferde geändert die in Deutschland geritten werden, als auch die klassische Form des Sattels.

Aus diesem Grund ist die 3 Finger Regel mittlerweile (unserer Meinung nach) kein wirkliches Argument mehr für die Passform.

Änderungen bei dem „Normpferderücken“

Den „Normrücken“ gibt es so nicht mehr. Mittlerweile werden Kaltblüter geritten genau wie Araber, Haflinger oder andere Barockpferde (Andalusier oder Lusitanos usw.).

Viele dieser Pferde unterscheiden sich entschieden bei der Form des Widerrist: Viele spanischen Pferde haben kaum oder gar keinen Widerrist, sind oben komplett rund, fasst ohne Erhebung. Dass dort auch bei einem perfekt passenden Sattel deutlich mehr als 3 Finger über dem (nicht vorhandenen) Widerrist passen, versteht sich fasst von selbst.

Auf der anderen Seite gibt es auch Pferde bei denen der Widerrist sehr stark ausgeprägt ist und weit nach oben ragt. Wenn man bei einem solchen Widerrist den Sattel so anpassen würde, dass dann noch 3 Finger oberhalb unter den Sattel passen, würde der Sattel niemals im Schwerpunkt liegen (der Schwerpunkt würde nach hinten komplett abkippen).

Aus diesen beiden Punkten sieh man bereits, dass die 3 Finger Regel kaum noch ein geeignetes Maß is um die Passform eines Sattels zu beurteilen.

Änderungen im Sattel Bereich

Vor allem alte Dressursättel hatten meist einen vorderen Teil der sich weit nach oben zieht. Viele neue Sättel (nicht nur Dressursättel) haben hier mittlerweile eine andere Form, sodass vorne der Bereich für den Widerrist eher flach gestaltet ist. Dies führt bei vielen Reitern zu einer angenehmeren Sitzposition da beim Traben vorne weniger stören kann.

Das wiederum hat aber auch zur Folge, dass der Platz über dem Widerrist kleiner wird – bei gleiche bleibendem Schwerpunkt.

Ist die 3 Finger Regel dann kompletter Unsinn?

Nein, der Sinn dahinter ist weiterhin richtig. Der eigentliche Sinn bei dieser Regel war, dass der Widerrist auch unter Belastung niemals den Baum berühren darf, denn das kann zu großen Schmerzen führen. Vor allem wenn im vorderen Bereich ein Eisen verwendet wird, würde so Knochen auf Eisen(kannte) treffen. Um dies zu vermeiden muss genügend Platz zwischen Wirbelsäule und Sattel sein damit ein Kontakt unter allen Umständen ausgeschlossen werden kann.

Prinzipiell heisst das folglich „je mehr umso besser“ allerdings gibt es ja noch weitere Punkte die beachtet werden müssen:

  • Der Reiter will nah am Pferd sitzen
  • Der Schwerpunkt des Sattels muss ca. mittig sein

Aus diesen Gründen ist die Anpassung immer ein Kompromiss aus genug Freiheit im vorderen Bereich über dem Widerrist und auch daneben, z. B. für enge Wendungen, und einem nah am Pferd liegenden Sattel der im Schwerpunkt liegt.

Fazit: Wie soll der Sattel liegen

Der Sattel muss im Schwerpunkt liegen. Wenn er im Schwerpunkt liegt sollte unter Belastung immer mindestens ein Finger oberhalb oder neben den Widerrist passen. Ist dies nicht der Fall (aber noch ein wenig Platz) dann ist das zwar erst mal nicht schlimm, allerdings kann dann schon eine leichte Veränderung des Pferde oder ein starker Druck auf den Sattel dazu führen, dass es zu einer Berührung kommt.

Somit ist für uns die 2-3 Finger Regel zu „Mindestens 1 Finger in der Belastung – Regel“ geworden. Erst wenn weniger als ein Finger zwischen dem Widerrist und dem Sattel passen, sollte man jemanden zur Passkontrolle anfragen (vorausgesetzt der Sattel liegt im Schwerpunkt).

 

Übrigens: Unsere Westernsättel haben kein frei liegendes Eisen vorne. Sie sind komplett flach gestaltet mit einer deutlich größeren umlaufenden Freiheit für die Wirbelsäule. Damit können wir auch Pferde mit sehr hohem Widerst problemlos besatteln.

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Westernsättel mit festem Holzbaum oder anpassbar?

  • Fr ,2018 - 09 - 14 08:26

Bei Westernsätteln gibt es verschiedene Philosophien und Produktionssysteme. Viele Westernreiter sind daher verunsichert oder wissen einfach nicht, welches Systeme für sie das Beste ist. Daher wollen wir in diesem Artikel objektiv die einzelnen Systeme miteinander vergleichen.

Allgemeines: Bei Westernsätteln erfolgt die Anpassung – anders als bei den meisten Dressursätteln – über den Baum. Das heißt der Baum gibt die Weite vorne und den Schwung vor, sowie die Wickelung der Bars. Der Baum muss also exakt passen, da es keine Möglichkeit gibt, mit einem Polster den Schwung des Sattels oder die Lage des Schwerpunkts im Nachhinein zu verändern.

Hier wollen wir auf folgende Technologien eingehen:

1. Westernsättel mit individuellem Holzbaum
2. Westernsättel mit festem Kunststoffbaum, aber verstellbarer „Kammerweite“ (nicht im Schwung)
3. Westernsättel mit individuellem Kunststoffbaum, veränderbar in „Kammerweite“ und Schwung und Wickelung der Auflagepanels

 

1. Westernsättel mit individuellem Holzbaum

Die meisten Westernsättel werden mit einem festen Holzbaum gefertigt. Der Holzbaum ist später entweder nicht (bei den meisten Modellen) oder nur mit viel Aufwand (bei einigen höherwertigeren Modellen) erneut anpassbar.

Um einen passenden Sattel zu einem Pferd zu bekommen muss der Baum sowohl in der Weite vorne als auch im Schwung zum Rücken des Pferdes passen, da bei einem Westernsattel die Anpassung nur über den Baum vorgenommen wird und nicht mit einer Polsterung (wie bei einem Dressursattel) später nachgebessert werden kann.

Dazu gibt es zwei grundlegende Möglichkeiten die Anpassung vorzunehmen:

Baukastenprinzip

Viele Sattelhersteller verwenden hierbei das „Baukastenprinzip“. Hierbei werden verschiedene Normen gesetzt (zum Beispiel: Weite 1 – 5, Schwung 1 – 5 usw.) und daraus wird dann ein passender Baum für das Pferd zusammengestellt.

Vorteil: Der Baum kann so individuell zusammengestellt werden.

Nachteil: Kein Pferd entspricht genau „Typ 3“, sondern ist immer individuell. Damit passt der Baum in den allerwenigsten Fällen zu 100 %.

Individualfertigung

Sehr hochwertige Sättel mit Holzbaum werden individuell gefertigt. Hierbei wird der Pferderücken 3D vermessen und der Holzbaum exakt auf dieses Pferd hergestellt exakt in Weite, Schwung und Länge.

Vorteil: Der Sattelbaum kann immer vollkommen an das Pferd angepasst werden, ohne Restriktionen durch verschiedene Typen.
Nachteil: Diese Art der Fertigung ist natürlich deutlich teurer als das „Baukastenprinzip“.

 

2. Westernsättel mit verstellbarem, standardisierten Kunststoffbaum

Andere Sättel können durch die Verwendung eines Kunststoffbaumes vorne die Breite der Schulter einstellen. Damit kann der Sattel immer wieder, auch nach der Herstellung in der Weite verändert werden.

Durch die Verwendung eines Standard-Kunststoffbaumes erfolgt eine Anpassung des Schwungs nicht.

Vorteil: Immer veränderbare „Kammerweite“ durch den flexiblen Kunststoffbaum.

Nachteil: Die Anpassung erfolgt nur in der Breite der Schulter, alle anderen Aspekte können damit nicht angepasst werden.

 

3. Westernsättel mit verstellbaren, individuellen Kunststoffbäumen

Ein weiteres Prinzip setzt ebenfalls auf einen Kunststoffbaum. Dies hat ebenso den Vorteil, dass die Weite der Schulter mittels eines im Baum verbauten Eisens jederzeit vorne verstellt werden kann und durch die individuell angebrachten Auflagepanels auch jederzeit hinten an die Rundung des Pferdes.

Zudem wird bei der Herstellung der Schwung des Baumes exakt auf das Pferd angepasst und kann auch später noch angepasst werden.

Vorteil: Voll verstellbares System.

Nachteil: Deutlich teurer als Westernsättel mit standardisierten Bäumen.

 

Für wen ist welches System am besten geeignet?

Unserer Meinung nach gibt es nicht „das beste System für alle“, sondern jedes System hat seine Berechtigung.

Wir wollen also nicht herausarbeiten, welches System das Beste oder das Schlechteste ist, sondern wir wollen herausfinden für welches Pferd und für welchen Reiter, welches System unserer Meinung nach zu empfehlen ist und hierbei genau die Gründe erarbeiten.

 

Das Ausgewachsene Pferd im Training

Zuallererst stellt sich die Frage, warum ein Reiter überhaupt einen nicht anpassbaren Sattel haben will. Wenn es schon Modelle gibt die in jeder Hinsicht anpassbar sind, dann sollte man doch die nehmen, oder nicht?

Die Antwort ist nicht so einfach, denn auch feste Bäume haben ihre Berechtigung, ein Beispiel:

Wenn Du ein Pferd hast, das ausgewachsen ist und gut im Training steht und nicht zu erwarten ist, dass es noch großartige Änderungen am Gebäude, der Statur oder dem Trainingszustand gibt, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein perfekt angepasster Sattel in der Zukunft nicht mehr passt, gering.

Denn auch bei festen Bäumen hat man geringfügig Möglichkeiten mit Pads / Unterlagen auszugleichen. Leichte Änderungen wie zum Beispiel von Winter zu Sommer lassen sich so wunderbar ausgleichen.

 

Der Baukasten Sattelbaum

Da sich das Pferd vermutlich nicht mehr verändert, kann man getrost einen Baum mit dem Baukastenprinzip verwenden. Der Vorteil liegt eindeutig im Preis und in der individuellen Anpassung (wenn auch nicht 100 %) des Baumes.

-> Für das ausgewachsene, gut trainierte Pferd ist dieser Sattel eindeutig eine Option.

 

Der individuell gefertigte Maß-Sattelbaum

Die bessere (aber deutlich teurere Variante) bei einem festen Sattelbaum ist die Maßanfertigung mit 3D Vermessung. Der Baum kann hier perfekt angepasst werden ohne Kompromisse.

Der Nachteil, dass eine Verstellung zumindest sehr aufwendig ist, fällt weg, weil sich das Pferd in der Regel nicht mehr verändert.

-> Für das ausgewachsene, gut trainierte Pferd ist ein individuell maßangefertigter Sattelbaum hervorragend geeignet.

 

Der standardisierte Sattelbaum mit verstellbarer Weite

Der Vorteil dieses Systems ist die Vorstellbarkeit in der Weite. Der Nachteil ist die fehlende Anpassung im Schwung.

Da sich das Pferd vermutlich nicht mehr ändert, ist der Vorteil weniger wichtig, dagegen der Nachteil weiterhin vorhanden.

-> In diesem Fall besser zu einem preisgleichen Baukastensystem greifen oder mehr Geld investieren für einen Maßbaum.

Fazit: Die Wahl würde hier eindeutig zum Baukastenprinzip gehen (wenn es etwas günstiger sein soll) oder zum individuellen Baum als teure Premiumlösung.

 

Das junge Pferd / bzw. noch nicht austrainierten Pferden

Bei jungen Pferden oder Pferden, die noch nicht austrainiert sind, hat man oft das Problem: Soll man einen billigen Sattel nehmen und den dann immer wieder tauschen? Oder einen perfekt angepassten Sattel nehmen damit das Pferd von Beginn an perfekt angeritten wird?

Gehen wir die einzelnen Optionen durch:

 

Der Baukastensattel

Auch wenn diese Art Sattel günstiger ist als die anderen Varianten, verschenkt werden sie nicht. Zwar kann der Sattel zu Beginn gut angepasst werden, aber dass er für immer passt, ist hier praktisch ausgeschlossen.

Eine Alternative wäre hier eines der sogenannten „Jungpferdeprogramme“ bei denen Sättel im Laufe des Pferdelebens mehrfach getauscht werden können.

Allerdings muss sich dann das Pferd und der Reiter auch immer wieder auf einen neuen Sattel einstellen und der Kostenvorteil ist damit meist dahin.

-> Für Jungpferde oder Pferde die nicht voll im Training stehen nur bedingt geeignet.

 

Der Maßsattelbaum

Hier können wir es unserer Meinung nach kurz machen: Warum einen perfekten und teuren Sattel auf ein Pferd bauen lassen das sich schon in wenigen Monaten ändern kann? Kosten und Nutzen sind hier eher in einem schlechten Verhältnis.

-> Für Pferde, die sich noch verändern ist das eher weniger eine Option.

 

Der starre Kunststoffbaum mit verstellbarer Weite

Der Nachteil dieses Sattels ist der nicht anpassbare Schwung. Der Vorteil ist die Verstellbarkeit der Weite.

Bei Jungen Pferden ändert sich häufig auch der Schwung, bei Pferde die stärker trainiert werden aber eher nur die Breite der Schulter.

Auch muss man sagen, dass der Sattel eben immer wieder gestellt werden kann, wenn auch nur in der Weite, aber so kann man den Sattel zumindest immer wieder in etwa auf den aktuellen Stand der Schulterbreite stellen.

-> Eine günstige Alternative, die bei veränderten Pferderücken Sinn macht, wenn auch keine 100 % Lösung.

 

Der individuell anpassbare Kunststoffbaum

Dieses System kann hier seine Vorteile voll ausspielen. Der Sattel kann angepasst werden, auch wenn sich das Pferd, wie auch immer verändert und kann immer wieder auf den neuen Stand gebracht werden.

Einziger Wermutstropfen: Das System ist deutlich teurer als der (nur in der Weite) verstellbare Sattel.

Fazit: Wenn es günstiger sein soll, dann fällt die Wahl auf den in der Weite verstellbaren Kunststoffbaum, bei entsprechendem Budget ist der individuell verstellbare Sattelbaum die Premium Variante und damit das beste für das Pferd in diesem Falle.

 

Pferde in anderen Altersklassen

Wir könnten hier noch unzählige weitere Fallbeispiele anbringen. Was aber am Ende immer der allerwichtigste Punkt sein wird ist: Ändert sich das Pferd in der Zukunft mehr oder weniger deutlich oder nicht?

Bleibt das Pferd in etwa im aktuellen Trainingszustand oder sind hier noch starke Schwankungen zu erwarten?

Ist das Pferd ausgewachsen oder ist noch ein Wachstumsschub zu erwarten?

Und entsprechend kann die Wahl des Sattels ausfallen.

 

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Wir starten in die Woche mit einem neuen J.v.G. Luxury Custom Basic Modell

  • Mo ,2018 - 03 - 19 17:58

Der nach Kundenwunsch gefertigte Sattel in der Farbe Schoko mit grauem Wildledersitz wurde auf einem Andalusier angepasst.

Speziell auf die Bedürfnisse des Wanderreitens ausgelegt, wurden hier D-Ringe teils mit Lederstrings und Lakaikrampen für viele Befestigungsmöglichkeiten angebracht.

Besonderes Highlight ist der im Leder punzierte Name des Pferdes.

Die Wünsche unserer Kunden inspirieren uns immer wieder zu neuen Lösungen.

Wir bedanken uns herzlich für den Auftrag.

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Zum Wochenstart wieder ein Unikat!

  • Mo ,2018 - 03 - 05 09:07

Angepasst mit Equiscan auf einem 2010 geborenen Quarter „Cody“, aufgebaute auf unserem innovativen Baum der immer neu auf das sich veränderte Pferd modifiziert werden kann, wurde die Variante Endurance, mal was ohne Horn gewünscht.

Die hier gewählte Farbe Cognac und mittelbraun Antik, sowie die dezent gewählte Borderstamp Punzierung mit Korbmuster Elementen machen ihn zu einem Hingucker. Auch die optionale 2 Strippen V-Gurtung, sowie Standard vorgedrehte Fender mit Sicherheitsaufhängung wurden hier verbaut.

Herzlichen Dank für diesen Auftrag

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J.v.G. Saddle Innovations erster Messeauftritt

  • Di ,2018 - 02 - 27 12:27

Pferdebranche mit großem Auftritt am Bodensee – 33.900 Besucher an drei Tagen

J.v.G. Saddle Innovations erster Messeauftritt

Die Pferd Bodensee war die Bühne für unseren ersten Messeauftritt mit unserem neuen innovativen Sattelbaum.

„Die Pferd Bodensee ist eine der wichtigsten Fachmesse im süddeutschen Raum sowie in der Schweiz und in Österreich.“ Insgesamt konnten 300 Pferde in den unterschiedlichsten Reitringen und in der Gala bei ihrer Arbeit beobachtet werden.

Unternehmen stellten ihre Produkte rund um die Themen Pferde-Sport, -Zucht und -Haltung vor. Stall- und Hoftechniken mit der aktuellsten Futter- und Energie-Technik, über die Gesunderhaltung unserer Pferde bis hin zu Kutschen und Anhängern sowie Reitbekleidung und Ausrüstung bot die Fachmesse ein umfassendes Produktangebot. Ergänzt durch unzählige Fachvorträge in den Foren „Pferd & Mensch“ sowie „Pferdebetrieb“.

Nach einer 3 stündigen Anreise konnten wir zum ersten Mal unseren neu entworfenen Messestand aufbauen. Nach gut 2 Stunden fand alles seinen Platz und wir konnten uns auf den Weg in unser Hotel machen.

Der erste Messetag begann am Morgen um 9.00 Uhr und nach zähem Besucherandrang in den Morgenstunden wurde es um die Mittagszeit besser :-). Zahlreiche Fachgespräche und anregende Diskussionen am ersten Tag machten Hoffnung auf die folgenden Tage.

Der Samstag erfüllte voll die gesetzten Erwartungen vom Freitag. Viele Besucher hatten sich im Vorfeld über Internet auf unserer Website Informationen über uns eingeholt und steuerten direkt auf unseren Stand zu, um unser Sattelkonzept live zu sehen. Es entstanden viele interessante Gespräche mit einem hohen Interesse an unserem innovativen Baum.

Auch der Sonntag zeigte ein reges Interesse an unserem Konzept, Kontaktdaten wurden ausgetauscht und der ein oder andere Termin wurde vor Ort ausgemacht. Um 17.00 Uhr schloss die Pferd Bodensee für die Besucher offiziell die Tore und wir machten uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge daran unseren Stand wieder abzubauen und begaben uns auf den Heimweg.

Wir freuen uns auf die weiteren Messen 2018 – wie die Hanse Pferd Hamburg / Pferd Wels und Faszination Pferd um unser System auch anderen Interessenten vorzustellen.

Eure J.v.G. Saddle Innovations

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Unser Sattel der Woche – ein Unikat!

  • Mo ,2018 - 02 - 26 10:43

Für den 2015 geborenen „Flash“ durften wir diese Woche diesen Maßsattel fertig stellen.

Unser innovativer Baum wurde mit Equiscan angepasst und kann jederzeit neu angepasst werden. Gewählt wurde hier die Sattelfarbe soft schoko mit brownie Sitzfläche, dezente Punzierung und die Conchas machen Ihn zu einem Schmuckstück.

Flash darf in Zukunft im Raum Ingolstadt diesen Sattel tragen – herzlichen Dank für diesen Auftrag.

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Neu: der Luxury Custom von J.v.G Saddle

  • Mi ,2018 - 01 - 17 20:57

In unserer Crome Edition präsentieren wir eine Neuentwicklung, die in Zusammenarbeit mit der bekannten Westernreiterin Susanne Schnell entstanden ist.

Die Seele des Luxury Custom ist unser bewährter Titan Sattelbaum.
Susanne Schnell hat ihn mit den traditionellen Elementen des Westernsattels verschmolzen.

Dadurch bietet dieser Sattel für das Eins-Werden der Reiterin mit dem Pferd in schwingender Bewegung einzigartige Voraussetzungen. Zusätzlich verfeinert wird die Verbindung zum Pferderücken durch unser Buckarroo Kissen, welches wir statt eines Schaffells als Sattelunterlage hinzu komponiert haben.

So ist der Luxury Custom nicht nur ein bezaubernder Hingucker, er lädt auch mit seinen inneren Qualitäten zu inspiriertem Westernreiten ein.

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J.v.G. Saddle Innovations präsentiert neuen, anpassbaren Westernsattel

  • Di ,2017 - 09 - 26 11:59

J.v.G. Saddle Innovations präsentiert neuen, anpassbaren Westernsattel

Erlaubt ist, was gefällt: Der J.v.G. Luxury Custom wird nach Kundenwunsch individuell gestaltet und angepasst. Im Sattel steckt ein verstellbarer Sattelbaum mit integriertem Kopfeisen der zu jederzeit am Pferderücken immer wieder neu angepasst werden kann.

Ein Westernsattel, der Sattelträume wahr werden lässt

Das Besondere am Luxury Custom ist, dass Kunden hier nicht nur bei den Abmessungen, sondern auch bei der Gestaltung ihres neuen Sattels außergewöhnlich viel Freiraum haben. Die Kammerweite des Luxury Custom reicht vom Semi Quarter bis Full Quarter. Sitzflächen können von 15 ½ bis 17 Zoll angepasst werden und der Sattel ist mit oder ohne Horn erhältlich.

In Bezug auf Punzierungen und sonstige Verzierungen ist bei diesem Sattel eigentlich alles möglich, was Kunden wollen. Gleiches gilt natürlich auch für Lederart und Farbigkeit.

Dieser Sattel passt ein ganzes Pferdeleben lang

Herzstück des verstellbaren Westernsattels J.v.G. Luxury Custom ist der Sattelbaum aus Kunststoff mit integriertem Titanstahl-Kopfeisen. Bei dieser Neuentwicklung von J.v.G. Saddle Innovations befindet sich das Kopfeisen gut abgepolstert im Inneren des Sattelbaums. So kann es auch bei starken Belastungen nicht mehr zu für das Pferd schmerzhaften Berührungen zwischen Wirbelsäule und Kopfeisen kommen.

Der Sattelbaum kann in der Werkstatt immer wieder neu an Veränderungen des Pferdes angepasst werden – die Kammerweite lässt sich fast beliebig regulieren, ebenso der Schwung und die Winkelung der Auflage. Zu guter Letzt garantiert auch die neue, integrierte Dreipunktgurtung eine stabile und dennoch flexible Passform am Pferderücken.

Bequem und nah am Pferd reiten

Und weil der Luxury Custom so perfekt passt, braucht er auch keine dicke Polsterung: Ein dünnes Pad ist alles, was hier noch zwischen Pferd und Sattel kommt. Entsprechend gut ist der Kontakt – ideal für Reiter, die gern über feine Hilfen mit ihrem Pferd kommunizieren.

Den will ich haben?

J.v.G. Saddle Innovations entwickeln ihre neuen Sattelkonzepte auf dem Möningerberg im bayrischen Freystadt. Die mobilen Sattelanpasser des Unternehmens sind Bayernweit unterwegs um die Pferde ihrer Kunden zu vermessen. Dabei gibt es selbstverständlich auch die Möglichkeit, verschiedene Sattelmodelle auszuprobieren und sich ausführlich beraten zu lassen.

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J.v.G. Saddle Innovations jetzt mit eigener Webpräsenz

  • Mi ,2017 - 06 - 21 13:44

Endlich ist es soweit: Unsere neue Webseite ist online! Auf http://www.jvgsaddleinnovations.de können Sie ab sofort mehr über uns erfahren. Und unsere bildschönen handgefertigten Sättel bewundern.

Wir sind stolz, Ihnen unsere ersten Neuentwicklungen präsentieren zu können – darunter klassische Westernsättel aus herrlichem Leder mit tollen, handgemachten Punzierungen und ein ganz leichter Allrounder, der auch zum Wanderreiten ideal ist. (Bei diesem Sattel werden Sie sich nicht verzweifelt fragen, wo zum Fuchs Sie jetzt Ihre neuen Satteltaschen befestigen sollen …).

Und natürlich muss es nicht beim Bewundern bleiben. Sehr gern bauen wir auch für Sie den Sattel Ihrer Träume. Genau nach Ihren Wünschen und perfekt auf Sie und Ihr Pferd zugeschnitten. Schauen Sie vorbei – wir freuen uns auf Sie!

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