Western Dressage – das Beste aus zwei Welten

Es tut sich was im Reitsport: Western Dressage ist ein neuer Pferdesport, der die gefühlte Kluft zwischen Westernreiten und klassischer Dressur überwinden und dabei das beste aus den beiden Welten einbringen will. Western Dressage (“Westerndressur”) kommt aus Nordamerika und vereint die Kultur der amerikanischen Horsemanship mit europäischen Dressur-Traditionen.

Western Dressage ist etwas für Freizeitreiter mit und ohne Turnierambitionen, die beim Reiten im Sattel relaxed bleiben, aber Fehler vermeiden wollen und Wert auf natürliche, balancierte Haltung, Schwung und Vorwärtsdrang beim Pferd legen.

Entspannt im Sattel bleiben. Aber nicht die Zügel schleifen lassen.

Sie mögen weder sich noch ihr Pferd verbiegen? Wenn Sie darüber nachdenken, was Sie beide gern zusammen anstellen würden, stehen Piaffe, Passage und Pirouette genauso wenig ganz oben auf der Liste wie Barrel Racing? Sie brauchen keinen Musterschüler unter dem Hintern; natürliche Bewegungsabläufe und Spaß für Mensch und Tier sind Ihnen das Wichtigste beim Reiten? Und trotzdem wünschen Sie sich mühelosen Rapport und ein bisschen mehr Harmonie im Team? Ein Pferd, das im leichten Zügelkontakt auf feine Hilfen reagiert? Western Dressage wäre wahrscheinlich der ideale Sport für Sie.

Wussten Sie schon?

J.V.G. Saddle Innovation, Divider

Der Westernsattel von J. v. G.

  • ist in der Kammer (Gullet Weite / Fork Weite) verstellbar
     -> wie ein Dressursattel
  • hat seinen Schwerpunkt in der Mitte
    -> wie ein Dressursattel
  • wird über den Baum angepasst
    -> wie üblich bei einem Westernsattel
  • hat einen bequemen flachen Sitz
    -> wie üblich bei einem Westersattel

    ... und ist damit bestens als Western Dressage Sattel geeignet! Hier geht es zu 
    unseren Westernsätteln

Western Dressage ist feines Reiten

Im Idealbild vermählt die Westerndressur Können, Pragmatismus und Intuition des amerikanischen Cowboys mit den systematischen, pferdeanatomisch fundierten Trainingsmethoden ehrwürdiger europäischer Institutionen. Western Dressage nutzt die Prinzipien der klassischen Dressur, um Selbsthaltung, Balance und Gleichmaß des Pferdes zu verbessern. Ohne dabei den gesteigerten Wert auf raumgreifende Gänge und “tänzerische” Perfektion in jedem Detail zu legen, der für die höheren Leistungsklassen der Dressur so typisch ist.

Unabhängig vom Ausbildungsstand des Pferdes liegt der Fokus auf Leichtigkeit, Kommunikation und Beziehung zwischen Reiter und Pferd. Geritten wird nicht wie beim Westernreiten mit durchhängendem, sondern mit leicht gespanntem Zügel, in ständigem lockerem Kontakt zum Pferd. Nicht in hoher Aufrichtung wie bei der Dressur, nicht mit “hängendem” Kopf wie beim Western Pleasure, sondern schön vorwärts-abwärts. Es geht um Sitz und Einwirkung von Seiten des Reiters, um Anlehnung von Seiten des Pferdes: Der Reiter im Sattel gibt feine Hilfen; die Haltung des Pferdes macht deutlich, dass es aufmerksam auf den Reiter achtet und “mitdenkt”.

Was erwartet Sie und Ihr Pferd bei einem Western Dressage Turnier?

In Deutschland gibt es etwa seit 2014 Western Dressage Events. Die deutsche Variante des Sports wird generell als “Western Horse Dressage” bezeichnet. Es erwarten Sie Aufgaben (sogenannte Patterns), deren unterschiedliche Schwierigkeitsgrade passende Herausforderungen für Newcomer (Einsteiger), Novizen (Anfänger), Intermediates (Fortgeschrittene) und Master bereithalten.

Patterns sind vorgegebene Abfolgen von Gang- und Richtungswechseln, Stopps und Backups. Einsteiger müssen Schritt und Trab demonstrieren. Für Novizen kommt der Galopp dazu. Zirkel, Wendungen und Galoppwechsel sind Bestandteile der mit wachsendem Können komplizierter werdenden Patterns. Geritten wird im Dressurviereck (20 m x 40 m bzw. 20 m x 60 m).

Natürlich mit Western-Ausrüstung

Western Dressage wird im Western-Outfit und mit bequemem Westernsattel geritten – wie sonst? Mit den Westernsätteln von J.v.G. Saddle Innovations sind Sie dabei. Unsere Sättel, mit oder ohne Punzierung, werden individuell passend für Sie und Ihr Pferd gefertigt, viele Details sind frei wählbar. Sie wünschen sich einen Westernsattel mit klassischen Holzbaum? Schauen Sie sich mal den J. v. G. Western oder den J. v. G. Reiner an – Westernsättel, wie sie im Buche stehen! Tradition hin oder her – die Vorteile eines flexiblen Sattelbaums haben Sie überzeugt? Dann könne Sie hier alle unsere Modelle in der Übersicht sehen.

Einsteiger und Anfänger reiten mit Snaffle Bit und beidhändig, Fortgeschrittene optional auch einhändig mit Curb Bit. Und welche Pferderassen sind nun für die Westerndressur geeignet? – Grundsätzlich alle! Im Western Dressage herrscht ein egalitärer Geist: An den Turnieren darf alles teilnehmen, was Pferdegene hat – egal, ob Quarterhorse, Lippizaner, Pony oder Maultier.

Gerne kommen wir auch zu einem Probetermin vorbei:

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